Sonntag, 29. August 2010

Wohnprojekt geht wieder auf Reisen

Am 25. September ist es wieder soweit! Wir machen uns auf nach Hamburg zum dortigen Wohnprojekte-Tag. Das vielfältige Programm der Hamburger Stattbau GmbH spricht "Neulinge" genauso an wie "Alte Hasen" in Sachen Wohnprojekt. Das Angebot reicht von Workshops zum Thema "Genossenschaft, Stiftung, Syndikat" (Gesellschaftsformen für Wohnprojekte) bis zu Begehungen bestehender Projekte in Hamburg. Hier gibt es das Programm als pdf-download.

Das Wohnprojekt Freiland wird mit einem eigenen Stand vertreten sein und für neue Mitstreiter aus dem norddeutschen Raum werben.

Gern nehmen wir Interessierte mit nach Hamburg. Eine gute Gelegenheit, schnell in das Thema reinzukommen und die Flensburger Gruppe näher kennenzulernen. Bitte möglichst rechtzeitig Kontakt zu uns aufnehmen, damit wir alles organisieren können - z.B. auch Mitfahrgelegenheiten.

Dienstag, 24. August 2010

Neuauflage: Kochen mit Jochen


Es war wieder einmal soweit am Sonntag: Jochen kochte mit uns eine sehr scharfe, aber nicht minder leckere Suppe - und das über offenem Feuer. Da der Sonntagnachmittag mit schlimmen Wetter begann, haben wir die Aktion kurzerhand in die ehemalige Schmiede verlegt und dort die Esse genutzt, um den Eintopf zu kochen. Mit erstaunlich wenig Holz hat Jochen für 8 Mitmacher ein super Sonntagsnachmittagsessen gezaubert.

Später konnten wir sogar wieder draußen sitzen und essen. Dabei wurde schonmal die nächste Koch-Aktion besprochen: Dann soll es Fisch geben (glücklicherweise verspeisen auch unsere Vegetarier Fisch).

Das gemeinsame Tun, Schnacken, Kochen, Fotografieren und Essen hat uns wieder richtig gut getan! Vielen Dank, Jochen!

Montag, 16. August 2010

LANDART-WORKSHOP AUF DEM FREILANDGELÄNDE

aus einem schwarzen asphaltberg in der äußersten ecke des optionierten baugrunstückes für unser wohnprojekt wurde ein glühende lava spuckender vulkan und die fehldrucke der projektflyer flatterten im wind zwischen den steinen eines großen pflatersteinberges.
in dem landartworkshop ging es darum, das jetzt noch recht trostlose gelände durch unsere kreativität und zusammenarbeit zu beleben. so wurden aus farbigem krepppapier blüten geformt und in einem grauen betonschutthaufen drappiert, um das gelände farbig erblühen zu lassen.
nicht nur reden und planen, sondern auch praktisch tätig werden und sich dabei neu erfahren, das wollte die kerngruppe der wohnprojektler.
einige begannen gleich konstuktiv zu bauen-einen weg durch eine sumpfige stelle auf dem gelände-. andere legten mit großer sorgfalt und mühe unter dem sand ein erstes stück einer alter pflasterung frei.
in einer gemeinschaftsaktion schaffte es die gruppe zum schluß einen 3-fachen bogen aus den alten pfastersteinen, die noch zu tausenden auf dem gelände lagen, zu erbauen. ein krönender und verbindender abschluß.

Sonntag, 1. August 2010

RADTOUR AUF DIE OCHSENINSELN


"planst du noch, oder wohnst du schon?"
- die freiland wohnprojektgruppe unternimmt einen gemeinschaftsbildenden ausflug in das nachbarland dänemark auf die deutschgepachtete okseö.-
das thema wohnprojekt soll dabei tabu sein!
um 10 uhr trifft man sich in flensburg an der hafenspitze und radelt los, immer am wasser entlang und vermeidet das besagte thema und tut einfach so, als ob man schon lange zusammen wohne.tätig werden statt planen steht auf dem programm, und so wird fleißig in die pedale getreten und die berge hinaufgeschoben(treppen im kollunder wald).
mit der 12 uhr fähre setzen wir über auf die insel, und nach einem rundumtausch der brillen und sonnenbrillen, hatte sich der bewußtseinshorrizont schon gewaltig erweitert.

jeder hatte einmal durch die brille des anderen geschaut.(ulrike ist dabei auch ganz schwindellig geworden)
bei kaffee und kuchen lernten wir die kullinarischen und sonstigen gewohnheiten unserer nachbarn näher kennen. ein inselrundgang führte zu weiteren persönlichen und entspannten gesprächen, die in der bewunderung von wolfgangs badefreude ihren höhepunkt fanden, als dieser sich die badehose von hans auslieh und bis knapp unter seine brustwarzen hochzog.
wohltuend erschöpft und mit dem guten gefühl etwas getan und nicht nur geplant zu haben, trennten wir uns gegen 19 uhr wieder nach einem abschiedstrunk auf gabrieles vorschlag hin im museumswerftcafe am flensburger hafen.
insgesammt ein sehr gelungener und sehr maritimer ausflug, der widerholungswünsche etwas gemeinsames zu tun statt zu planen geweckt hat.

Dienstag, 13. Juli 2010

Aufstellungsbeschlüsse sind durch !

Großer Meilenstein! Es ist geschafft! Heute hat der Flensburger Stadtplanungsausschuß einstimmig (!) Änderungen des Flächennutzungs- und des Landschaftsplanes und den Bebauungsplan auf den Weg gebracht! Die Beschlüsse müssen Anfang September noch von der Ratsversammlung abgesegnet werden (dürfte aber kein Problem sein).

Nun können wir sehr konkret die erforderlichen Unterlagen erarbeiten und vor allem die Pläne sehr detailiert werden lassen! Viel Arbeit zwar für unsere Planer, aber die sind auch froh, daß es endlich so konkret wird.

(Das Foto stammt von Sam Jost - vielen Dank!)

Samstag, 10. Juli 2010

Die Kunst kehrt zurück


... in Form des Flensburger Land Art-Künstlers Hans Reisener, der einige Zeit in Österreich gelebt hat. Eine seiner vielen neuen Ideen hat er am vergangenen (fußballschicksalträchtigen) Mittwoch mit einer kleinen Gruppe Wohnprojektlern umgesetzt. Dazu nutzten die Aktiven die zahlreichen Steinhaufen auf dem zukünftigen Baugelände und ordneten einige Steine nach Form und Farbe neu an. Das vorhandene Material erwies sich als überaus ideal für Land Art-Projekte. Besonders die erst auf den zweiten Blick erkennbaren Muster und Formen faszinieren.

Neben den hier gezeigten Abbildungen finden sich weitere Fotos in der "Galerie".

Was hat das alles mit dem Wohnprojekt zu tun? Zum einen stärkt gemeinsames Tun die Gruppenprozesse. Eine frühzeitige Einbeziehung von Kunst und Kultur verankert zudem eine kreative Atmosphäre im Wohnprojekt, mit der das Leben bunt und vielfältig bleibt. Wichtig ist jedoch auch, durch ungewöhnliche und spektakuläre Aktionen das Image des Wohnprojektes in der öffentlichen Wahrnehmung zu stärken und positiv zu verankern.

Hans Reisener setzt seine Arbeit am Mittwoch, 28.7.2010 um 19.30 Uhr fort. Er zeigt dann einen Dokumentarfilm über den Land Art-Künstler Andy Goldsworthy ("River and Tides") und erläutert anhand einiger Fotos seine eigene Arbeitsweise. Gern können Interessierte auch an dem Workshop am 15.08.2010 teilnehmen. Dann wird ab 13.00 Uhr wieder praktisch gearbeitet.

Montag, 5. Juli 2010

Es geht los: Aufstellungsbeschlüsse im Stadtplanungsausschuß

Am 13. Juli ist es soweit - sechs Wochen eher als ursprünglich geplant werden für unser Projekt die Aufstellungsbeschlüsse in den Stadtplanungsausschuß gebracht! Das bedeutet, daß dort eine notwendige Änderung des Flächennutzungsplanes auf den Weg gebracht wird. Außerdem ist es der Start für die Aufstellung eines Bebauungsplanes.

Beides sind langwierige Verfahren (möglicherweise mehr als 1 Jahr) und somit sind wir heilfroh, daß sie jetzt so zügig von der Stadtplanung initiiert werden. Unsere Planer haben jetzt alle Hände voll zu tun, um die erforderlichen Pläne und Aufstellungen beizubringen, damit das Verfahren auch zügig abgewickelt werden kann. Am Ende des Verfahrens haben wir einen gültigen Bebauungsplan und können die Bagger aufs Gelände schicken.

Wer sich ein Bild vom zukünftigen Baugelände machen will, hat im Juli auf mehreren Führungen die Gelegenheit dazu (siehe rechts unter "Termine").

Donnerstag, 24. Juni 2010

Begehungen zu ungewöhnlichen Zeiten

Im Laufe des Juli bietet die Wohnprojektgruppe wieder einige Führungen über das zukünftige Baugelände an. Diesmal finden die Führungen allerdings zu recht "exotischen" Zeiten statt: Es gibt Frühführungen (6.00 Uhr am 7. und 16. Juli), Spätführungen um 22.00 Uhr am 6. und 22. Juli und eine Nachführung, die um 0.30 Uhr beginnt (14. auf den 15. Juli).

Wir wollen zu den unterschiedlichen Tageszeiten der besonderen Stimmung nachspüren und Stadtgeräuschen lauschen. Das reichliche Grün rund um das Gelände und die Wasserläufe verleihen dem Grundstück ja auch zu "normalen" Zeiten schon ein ganz besonderes Flair. Jetzt erkunden wir die ruhigeren Tageszeiten unseres späteren Zuhauses.

Die Führungen dauern jeweils etwa 45 Minuten und schließen ab mit Erläuterungen zu den aktuellen Plänen und einer heißen Tasse Tee oder Kaffee in den Gemeinschaftsräumen der Gruppe auf dem ehemaligen Bauhof der Stadt. Über rechtzeitige Anmeldungen freuen wir uns natürlich, aber "Spontanbesucher" sind ebenfalls willkommen. Es empfliehlt sich allerdings, auf festes Schuhwerk zu achten, da es (noch) keine gepflasterten Wege auf dem Gelände gibt und der (neue) Zugang über einen Bachlauf führt.

Alle Führungen beginnen am Eingang zum VfB Nordmark, Mühlendamm 11. Eine Zusammenstellung der Termine findet sich auch rechts unter "Termine".

Freitag, 11. Juni 2010

Das Grundstück ist uns sicher!

Mit einem Schreiben des Leiters des Fachbereiches 6 - Kommunale Immobilien - Dr. Peter Schroeders hat uns die Stadt Flensburg unser angestrebtes Baugrundstück für ein gutes Jahr reserviert! Damit haben wir nach langen Verhandlungen die Möglichkeit, diesen sehr schönen Standort als Wohnprojekt zu entwickeln.

Jetzt gilt es für uns, das "Planrecht herzustellen", d.h. wir müssen eine Änderung des Flächennutzungsplanes und einen "Vorhaben- und Erschließungsplan" auf den Weg durch die städtischen Gremien bringen. Es bleibt also viel zu tun und zu entscheiden in der kommenden Zeit. Dafür werden die Zahlen im Finanzierungsplan immer genauer und überschaubarer.

Wir freuen uns auch darüber, daß sich neuer "Zuwachs" zu unserer GbR ankündigt, zumal die Gesellschafter Ende Juni den ersten Teil ihrer Einlage leisten (siehe Gesellschaftsvertrag unter "Material").

Donnerstag, 4. März 2010

Der ehemalige Bauhof - wir sind drin!


Dank eines frisch unterzeichneten Pachtvertrages können wir ab sofort in die Gebäude auf dem ehemaligen Bauhof am Munketoft! Wir werden sofort loslegen, um einen Teil der Gebäude wieder herzurichten, damit wir uns vermehrt direkt auf dem geplanten Wohnprojektgelände treffen können. Es entsteht ein etwa 50 qm großer Gemeinschaftsraum, den wir vielfältig nutzen werden. Später soll ein Büro der Wohnprojekt Freiland Flensburg GbR eingerichtet werden und auch die Bauleitung wird Räume erhalten.



Wie auf den Ist-Bildern zu sehen, gibt es jede Menge zu tun. Wir krempeln aber guten Mutes die Ärmel hoch und freuen uns über die neuen Möglichkeiten der Begegnung.






Da der Bauhof sehr viele von außen zugängliche Räume hat sowie eine ganze Reihe von Garagen, besteht für (zukünftige) Mitmacher die Möglichkeit, gegen einen Kostenbeitrag Räumlichkeiten zu mieten. Bitte bei den Kontaktadressen melden!

Donnerstag, 4. Februar 2010

Film-Dokumentation eröffnet

Durch eine vereinbarte Kooperation mit Otto Schöwing können wir jetzt den ersten Teil einer professionellen Dokumentation unseres Bauvorhabens präsentieren. Themen sind der Rundblick über das geplante Baugelände und die ersten Baugrunduntersuchungen. Wir sind gespannt auf die nächsten Teile!

Dieser und weitere Filme sind auch in unserer kleinen "Videothek" zu sehen.

Unterstützungsmöglichkeiten im Wohnprojekt

Zu uns gesellt hat sich jetzt auch ein Projekt der Arbeiterwohlfahrt: „selbstbestimmt, wie sonst“. Die Gruppe um Ralf Strubel plant gemeinsam mit den BewohnerInnen des Wohnprojektes ein Netz an offenen Hilfen, das es jedem ermöglichen soll, im Wohnprojekt eigenständig in einer Wohnung oder Wohngemeinschaft zu leben. Die Unterstützungsleistungen sollen von Einkaufshilfen bis zu umfassenden Pflege- u. Sozialdiensten reichen. Das ist wichtig für Menschen, die schon beim Einzug Unter-stützungsbedarf haben und gibt auch denen Sicherheit für die Zukunft, die noch nicht auf Assistenz oder Pflege angewiesen sind.

Eine Basis für die Gewährleistung dieser Unterstützungsleistungen könnte die Integration einer Wohngemeinschaft für bis zu sechs Menschen mit Mehrfachbehinderungen sein. Einige Eltern mehrfachbehinderter Jugendlicher haben sich schon zusammengefunden und planen die Ablösung ihrer Kinder aus dem Elternhaus. Sie können sich gut vorstellen, daß ihre Angehörigen eine sichere und selbstbestimmte Zukunft im Wohnprojekt haben. Durch diese Menschen würden AssistentInnen für soziale und pflegerische Dienste vor Ort sein, die sofort auch kleinere Unterstützungsleistungen in der Nachbarschaft leisten könnten und mit denen schnell weitere, umfangreichere Unterstützungsleistungen aufgebaut werden können.

Menschen die sich für das Wohnprojekt interessieren und Unterstützungsleistungen benötigen, können sich an unseren neuen Gesellschafter Ralf Strubel wenden: Tel 0461/6601439, Mobil: 0176/96219723, e-mail: selbstbestimmt-wie-sonst@awo-sh.de

Freiland besucht „Hintern Höfen“


Der Empfang hätte nicht herzlicher sein können. Und trotzdem gaben die beiden Gründungsmitglieder Lore und Erika des genossenschaftlichen Lübecker Wohnprojektes „Hintern Höfen“ ehrlich zu, mit unserem Besuch nicht gerechnet zu haben.

Zu dem schon liegenden Schnee kam in der Nacht vom 29.01. auf den 30.01.2010 in dem Lübecker Außenbezirk Schlutup noch einmal ca. 15 cm Neuschnee dazu. Lore und Erika hatten mit ihren Bedenken also nicht ganz Unrecht. Während sich draußen der Schnee türmte, schmolz unser ursprünglicher Besuchertrupp zusammen.

So leicht wollte Freiland sich aber nicht unterkriegen lassen. Wir trotzten dem Wetter und dem Umstand, dass zurzeit mit der Sicherung des Grundstückes für unser Wohnprojekt (Stichwort Anhandgabevertrag) vielfältige Aufgaben in Flensburg anstehen.

Schließlich führten Lore und Erika einen Vertreter von Freiland über das mit viel Sinn für Proportionen bebaute Grundstück. Aus jeder Wohnung und jedem Haus des siebenundfünfzig Einheiten umfassenden Wohnprojektes führt der Weg entweder in einen ebenerdigen privaten Außenbereich oder auf großflächige Balkone und Terrassen. Bei der Bebauung ist es gelungen, private Nischen an frischer Luft und gemeinschaftliche Außenflächen zu kombinieren.

Während der Führung wurde unser Mann vor Ort Zeuge einer generationenübergreifenden Schneeballschlacht. Die ältere Generation schlug sich wacker, hielt aber der Übermacht an Kindern nicht stand.

Wo der Schnee geräumt werden musste, taten es die Bewohner/innen gemeinsam. Und dort wo er liegen bleiben konnte, bauten Kinder einen Iglu, in dem ein freundlicher schwanzwedelnder Labrador Unterschlupf fand.

Nach der Besichtigung der Außenflächen, bekam Freiland noch Einsicht in Wohnungen und Gemeinschaftsräume. Neben dem gemeinsamen Werkraum, drei Fahrradschuppen und einem schönen Gemeinschaftsraum für Feste und andere Aktivitäten, haben die „Hintern Höfler“ auch eine Gästewohnung. Und diese Wohnung hat sich schon mehr als bewährt, denn nach einem Wasserschaden hat auch Lore hier Unterschlupf gefunden. So nimmt Lore ihr Missgeschick mit heiterer Gelassenheit hin und alle „Hintern Höfler“ wissen, hier muss keiner so schnell seine Koffer packen.

Lore und Erika waren bei der Führung nicht um spannende Geschichten verlegen. Sie erzählten z.B., wie von einer fünfköpfigen Gruppe -, die sich zu Beginn des Projektes gefunden hatte, - aus verschiedenen Gründen nur zwei Köpfe blieben. Die Sogwirkung des Projektes konnte diesen Rückschlag ausgleichen und der Kreis der Interessenten wuchs, bis etwas die Hälfte der geplanten Wohneinheiten belegt war. Danach bedurfte es wieder größer Anstrengungen um neue Interessenten zu finden. Lore und Erika lobten in diesem Zusammenhang die Gelassenheit und das Geschick des zuständigen Mitarbeiters von Conplan (Planungsbüro für die Umsetzung von Wohnprojekten).

Im letzten November sind - zwei Jahre nach Baubeginn - die letzten Schlüssel bei einem Fest an ihre Mieter übergeben worden. Trotz der Gemeinschaftsaufgaben, z.B. bepflanzen die „Hinter Höfler“ ihre Außenanlagen gemeinsam mit Obstbäumen und Büschen, gab es auch schon ein Puppentheater und Bastelnachmittage.

Lore und Erika betonten bei ihrer Führung, dass die Menschen hier viel Arbeit in ihr Projekt investiert haben. Dabei wirkten sie so stolz und zufrieden, dass man ahnen konnte, wie viel Freude ihnen diese gemeinschaftliche Arbeit unter dem Strich gemacht hat.

Wir bedanken uns bei dem Wohnprojekt „Hintern Höfen“ und ganz besonders bei Lore und Erika. Wir werden uns zu gegebener Zeit mit einer Führung durchs Wohnprojekt Freiland revanchieren. Sicherlich werden wir dann ähnlich spannende Geschichten zu erzählen haben.

Ralf

P.S. Auf den beiden folgenden Websites können sie sich Bilder von dem Wohnprojekt Hintern Höfen machen. Unter www.schlutuper-wiek.de finden Sie ausführliche Informationen zu dem Projekt und hier diverse Bilder von der Bauphase und von gemeinschaftlichen Aktivitäten.

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Wir sind eine GbR !

Der lange Weg hat sich gelohnt! Ab heute gilt unser sorgfältigst ausgearbeiteter GbR-Vertrag. Wir haben eine weitere Grundlage für die Entwicklung unseres Vorhabens gelegt. Erst jetzt sind weitere große Schritte erst möglich.


Unser Name ist jetzt "Wohnprojekt Freiland Flensburg GbR".

In feierlicher, vorweihnachtlicher Atmosphäre, bei Kerzenschein und mit viel Herzklopfen haben wir als die ersten Gesellschafter den Vertrag unterschrieben. Vorangegangen waren mehrwöchige Beratungen untereinander, mit unseren Projektentwicklern und mit einem Notar. Jetzt können Interessenten als weitere Gesellschafter problemlos dazu kommen. Jeder "Neue" weiß dadurch noch viel besser, auf welche Perspektive er sich einläßt und welche Mitstreiter ihm zur Seite stehen.

Wir unterstreichen mit diesem Schritt die Ernsthaftigkeit unseres Vorhabens und bieten unseren Verhandlungspartnern ein klares Gegenüber. Ein demokratisches Vertretungsprinzip macht uns durch drei gewählte Vertreter nach außen handlungsfähig. Beschlüsse werden wir auf unseren Versammlungen einstimmig fassen.

Der Vertrag liegt als download rechts unter "Material" bereit. Bei Verwendung durch andere Planungsgemeinschaften bitten wir um einen kurzen Hinweis an uns. Über Gratulationen, Hoch-Rufe und Anregungen freuen wir uns natürlich - dies kann z.B. durch einen Kommentar am Ende dieses Artikels geschehen ...

Dienstag, 8. Dezember 2009

Unser Projektentwickler-Team

Endlich ist unser Spezialisten-Team komplett und wir haben mit Kirstin Rupp und Anders Christensen von der Firma Conplan sehr kompetente Berater an unserer Seite. Sie werden uns als Bauherren bei wichtigen Verhandlungen unterstützen und den gesamten Prozeß im Blick behalten. Ohne eine solche fachliche Begleitung ist ein Projekt dieser Ausrichtung und Größe nicht zu einem Erfolg zu bringen.

Zunächst sollen die beiden aber selbst zu Wort kommen. Wir haben zwei kleine Interviews mit ihnen geführt. Hier die Antworten:



* Kirstin, welche persönlichen Daten möchtest Du von Dir mitteilen?

- Ich bin 45 Jahre alt.

* Hast Du ein Lebensmotto? Wenn ja, welches?

- Ich habe kein Motto, ich bin grundsätzlich gegen Mottos!

* Was reizt Dich besonders an Deinem Beruf?

- Die Vielfalt der Aufgaben.

* Was hat Dich zu Conplan gebracht?

- Der Wunsch, eigenständig zu arbeiten.

* Auf welches Projekt oder Arbeitsergebnis bist Du besonders stolz?


- Ich bin nicht besonders stolz, da kein Projekt von einer Person allein gewuppt werden kann.

* Wie lebst Du Deine künstlerische Ader?

- Durch seltenes Klavierspielen, Zeichnen.

* Und - kannst Du das mit Deinem Beruf verbinden?

- Nein.

* Was reizt Dich am meisten daran, ein Wohnprojekt zu planen?

- Zu entwickeln und zu betreuen, so steht es in den Aufträgen; die Vielfalt der Möglichkeiten

* Wenn Du einen Wunsch frei hättest für das Wohnprojekt Freiland,
welcher wäre das?


- Ich hoffe, dass das Grundstück sich wirklich als geeignet erweist.

* Vielen Dank Kirstin für Deine Antworten!




* Anders, welche persönlichen Daten möchtest Du von Dir mitteilen?

- Ich bin ledig, 49 Jahre alt, habe zwei Kinder, bin Flensburger, zu 75% Däne mit deutschem Pass, Ingenieur mit Zusatzausbildung in Kommunikation und Organisation und seit jeher als Projektmanager unterwegs, tanze gerne Salsa, trinke gerne guten Rotwein und fahre gerne nach København.

* Hast Du ein Lebensmotto? Wenn ja, welches?

- Bloß nicht die Herzenswünsche aus den Augen verlieren.

* Was reizt Dich besonders an Deinem Beruf?

- Projekte fangen mit nix an und enden als ein großes Ganzes.

* Was hat Dich zu Conplan gebracht?

- Die Chance komplexe Projekte zu realisieren.

* Auf welches Projekt oder Arbeitsergebnis bist Du besonders stolz?

- Auf jedes erfolgreich realisierte Projekt.

* Wie lebst Du Deine künstlerische Ader?

- In meiner Werkstatt im Keller.

* Und kannst Du das mit Deinem Beruf verbinden?

- Projektentwicklung ist auch kreativ ("die Kunst Projekte zu managen") - außerdem realisiere ich auch Projekte im Bereich Kunst und Kultur.

* Was reizt Dich am meisten daran, ein Wohnprojekt zu planen?

- Die Schwierigkeiten, das Komplexe, das Unerwartete, der Ärger, die Freude am Erreichten und zufriedene Projektmitglieder ... und das Honorar :-).

* Wenn Du einen Wunsch frei hättest für das Wohnprojekt Freiland, welcher wäre das?

- Das Traum und Wirklichkeit eine gute Balance finden.


Anders, auch Dir vielen Dank für Deine Antworten!

Montag, 7. Dezember 2009

Erste Baugrunduntersuchungen


Endlich ist es soweit! Wir nehmen den geplanten Baugrund anhand einiger Probebohrungen in Augenschein. Die Firma Boden & Lipka zog heute an vier Stellen des Geländes Proben aus bis zu 7m Tiefe.

Dabei wurden etwa 4 cm starke, halbseitig offene Rohre mit einer Art Preßlufthammer in den Boden getrieben. In den wieder harausgezogenen Rohren ließen sich die vorhandenen Erdschichten sehr genau ablesen. Herr Lipka nahm daraus zahlreiche Proben für weitergehende Untersuchungen.

Der erste Augenschein bestätigt unsere Beobachtungen: Es gibt sehr viel Wasser auf dem Gelände und mehrere Meter mächtige Verfüllungen mit Kies und Bauschutt. Anzeichen auf gefährliche Verunreinigungen zeigten sich nicht.


Herr Lipka wird die Untersuchungen noch vor Weihnachten in der Baugruppe vorstellen und dabei auch Archivmaterial zu Rate ziehen. Wie immer haben wir zahlreiche Fotos gemacht (siehe Galerie). Außerdem hat Herr Schöwing begonnen, unser Projekt mit einem professionellen Filmteam zu begleiten, indem er die Bohrungen filmte. Wir sind gespannt auf die ersten Ergebnisse!

Sonntag, 6. Dezember 2009

Was ist, wenn ich nicht mieten, sondern kaufen will?

Das Wohnprojekt wird selbstverständlich auch Eigentumswohnungen umfassen. Die Eigentümer werden zunächst Mitglied der GbR und später dann auch der noch zu gründenden Genossenschaft. So ist der Zusammenhalt mit dem Wohnprojekt gewährleistet.

Die Finanzierung einer Eigentumswohnung ist mit rd. 15 bis 25% Eigenkapital verbunden. Eigentum zu erwerben kann auch sinnvoll sein, wenn bestimmte Einkommensgrenzen für den geförderten Wohnungsbau überschritten werden.

Auf jeden Fall werden neue GbR-Gesellschafter umfassend und individuell zum Thema Finanzen beraten.

-> Was ist ein Wohnprojekt?
-> Wie weit ist das Freiland-Projekt?
-> Kann ich noch einsteigen?
-> Was kostet es mich, in das Wohnprojekt einzuziehen?
-> Welche weiteren Infos finde ich hier?
-> ... weitere Fragen?
-> zum aktuellen Blog-Beitrag